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Warum nachrüsten?

Einfahrtbeschränkungen in Umweltzonen vorbeugen

In Deutschland gibt es 53 Umweltzonen, die sich auf insgesamt über 60 Städte verteilen. Innerhalb von 51 Umweltzonen dürfen Fahrzeuge mit hohem Feinstaubausstoß, also mit gelber, roter oder ohne Plakette nicht mehr fahren. Ein PKW, der ab Werk die Euro 3 Norm erfüllt, kann durch die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters die grüne Plakette erhalten – und hat somit wieder freie Fahrt in den bestehenden Umweltzonen in Deutschland.

Nachrüsten und Geld sparen

Für die Nachrüstung eines bisher filterlosen Diesel-PKW oder leichten Nutzfahrzeugs bis zum 30. 9. 2016 wird ein Zuschuss von 260 Euro gewährt. Über Förderkriterien und Formalitäten der Nachrüstung informiert das Bundesamt für Wirtschaftsförderung und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Hier kann bis zum 15. 11. 2016 der Antrag gestellt werden. Allerdings ist der Gesamtumfang der Förderung begrenzt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also so früh wie möglich umrüsten und die Förderung beantragen. Wer nachrüstet, steigert zudem den Wiederverkaufswert seines Fahrzeugs.

Gesundheit und Umwelt schonen

Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen tragen überproportional zur städtischen Feinstaubbelastung bei. Insbesondere die Atemwege werden vom Feinstaub angegriffen. Husten, Asthma, Herz-Kreislauf-Probleme und Krebs sind die Folgen. So ist in der EU die Zahl der Todesopfer (400.000 im Jahr 2010) durch Luftverschmutzung zehn Mal höher als die der Unfalltoten durch den Straßenverkehr. Durch die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern werden die Belastungen gerade in stark befahrenen städtischen Ballungsgebieten erheblich gemindert. Dies senkt das Gesundheitsrisiko von Bewohnerinnen und Bewohnern und erhöht die Lebensqualität.

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