Einfahrtbeschränkungen in Umweltzonen vorbeugen
Immer mehr Städte richten Umweltzonen ein, in denen Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß nicht mehr fahren dürfen. Noch haben Fahrzeuge mit mindestens roter Plakette in einigen Städten Zufahrt, doch bereits seit Januar 2010 sind die Bedingungen beispielsweise in Berlin verschärft. Dort haben nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette freie Fahrt. Ein Diesel-Pkw der Schadstoffnorm Euro 3 erhält beispielsweise mit nachgerüstetem Partikelfilter statt der gelben sogar die grüne Plakette.
Nachrüsten und Geld sparen
Wer seinen bisher ungefilterten Diesel-Pkw mit einem Partikelfilter nachrüstet, erhält noch bis Ende 2010 eine staatliche Barförderung von 330 Euro. Gleichzeitig entfällt der Aufschlag bei der Kfz-Steuer, der für ungefilterte Diesel bis Ende März 2011 gezahlt werden muss. Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter verlieren zudem deutlich an Wert. Wer nachrüstet, steigert so den Wiederverkaufswert seins Fahrzeugs.
Umwelt entlasten und Gesundheit schonen
Rußpartikel aus Dieselfahrzeugen tragen überproportional zur städtischen Feinstaubbelastung bei. Insbesondere die Atemwege werden vom Feinstaub angegriffen. Husten, Asthma, Herz-Kreislauf-Probleme und Krebs sind die Folgen. Durch die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern werden die Belastungen gerade in stark befahrenen städtischen Ballungsgebieten erheblich gemindert. Dies senkt nicht nur das Gesundheitsrisiko von Bewohnern, sondern erhöht auch die Lebensqualität.
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